Kinderheim St. Joseph

Hoya liegt in den Bergen des Kayah-Staates, südlich der Hauptstadt Loikaw. Die Menschen in diesen Dörfern von Armut geprägt. Das Klima ist extrem – im Sommer ist es sehr heiß und im Winter sehr kalt.

In dem Kinderheim leben 107 Buben und Mädchen, die die dortige Mittelschule oder High School besuchen. In Hoya ist die einzige weiterführende Schule weit und breit. Kinder aus weiter entfernten Bergdörfern sind auf das Kinderheim angewiesen, wenn sie keine Verwandten in Hoya haben. Das Heim wird von den Schwestern des St.-Agnes-Konvent geleitet. Es ist auf dem Gelände der Kirche St. Joseph. Der dortige Pfarrer, Frater Joseph (er heißt tatsächlich auch Joseph), versucht unermüdlich Geld für die notwendigen Kosten aufzutreiben. Doch es reicht hinten und vorne nicht. So bekommen die Kinder nur zweimal am Tag eine Mahlzeit. Diese besteht überwiegend aus Reis mit etwas Gemüse und Suppe. Fleisch, Fisch und Eier sind Mangelware.

Die Schlafsäle der Kinder sind trostlos. Die Wände wurden wahrscheinlich seit Jahrzehnten nicht mehr gestrichen, sie sind braun bis dunkelbraun. Die Kinder schlafen auf einer dünnen Plastikdecke, die auf dem blanken Boden liegt. Nur einige wenige besitzen eine Schlafmatte. Das Bettzeug bringen sie von zu Hause mit und es sind mehr Lumpen als richtige Decken. Für die kalte Jahreszeit sind sieaußerdem viel zu dünn.

     

Benötigt werden: eine warme Unterlage, eine warme Decke für den Winter und eine dünne Decke für den Sommer, ein Kopfkissen mit Bezug und ein Handtuch. Für die 107 Kinder kostet das insgesamt ca. 2.700.000 Kyat, das entspricht rund 2.000 Euro. Die Wände der Schlafsäle müssen unbedingt gestrichen werden. Auch dem Esszimmer täte ein Anstrich gut. Die Kosten belaufen sich auf ca. 500 Euro.

human aid stellt 2500,- € zur Verfügung.

     

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