Rundbrief 01/2017

Das letzte Jahr war für human aid bzw. für seine Mitglieder ein recht „stilles“ Jahr – allerdings nicht zu verwechseln mit ruhig und entspannt. Im Gegenteil – im Hintergrund ist viel passiert. Unter anderem hat man sich im Kreise des Vorstands mit diversen möglichen neuen Projekten beschäftigt, die durchleuchtet wurden sowie viel Recherche- und Organisationsarbeit gefordert haben.  Manchmal aber bringen leider weder der gute Wille, noch der Idealismus oder jegliche Mühe etwas.

So wurde das Projekt NAFAVI in Mariental, Namibia mit dem Rücktritt der Projektleitung Eva Rachel Neels eingestellt. Der Freundeskreis NAFAVI Deutschland e.V. aus Essen löste sich in diesem Zuge ebenfalls auf. Die Kinder des Heimes sind nun wieder zurück in ihren ehemaligen Aufenthaltsorten und zum Teil noch im Internat untergebracht. Doch nachhaltige Hilfe ist nach vielen Überlegungen bei einem fehlenden Ansprechpartner und Helfernetz vor Ort nicht mehr möglich.

Zudem beschäftigte sich human aid mit der Anfrage auf Unterstützung des Projektes von Ubialo, das den Aufbau eines Kinderheimes im Süden Nigerias vorsieht. Dabei wird das Projekt allerdings nicht nur mit der Beschaffung erheblicher finanzieller Mittel, sondern auch mit logistischen sowie extremen politischen Problemen konfrontiert. Unsere Überlegungen hierzu möchten wir euch bei der Mitgliederversammlung im Februar gerne näher darlegen.

Positive Meldungen gibt es aus Goodwood, Südafrika vom Projekt Rainbow of Hope. Nachdem 2016 nun endlich nach Jahren des Spendens und Sparens ein neues Auto gekauft werden konnte, stehen zumindest im Moment für den eines neuen Heimes keine größeren Investitionen im Wege. Doch wie so oft in Afrika mahlen die Mühlen langsam und wir warten und warten auf ein geeignetes Haus ganz in der Nähe des bestehenden Kinderheimes.

Bei meinem Projektbesuch Ende November konnte ich mich von den Erfolgen des Projektes überzeugen und zugleich einige Geschenke der Kinder aus der Kindertagesstätte JOKI Obermenzing übergeben, in welcher ich arbeite. Gemeinsam mit den Krippen- sowie Kindergartenkindern im Alter von 1-6 Jahren wurde im Rahmen des diesjährigen St. Martinsfestes das Projekt „Wir teilen“ initiiert. Die Kinder gaben von sich aus ein Spielzeug ab, welches sie gerne mit Kindern in Südafrika teilen wollten. Ergebnis dieser Aktion waren viele Puzzles, Spielzeugautos sowie Kuscheltiere, die in meinem Koffer oder per Post ihren Weg zu den Kindern im Heim fanden. Aber mehr dazu an der bevorstehenden Mitgliederversammlung.

Natürlich ist human aid auch immer auf der Suche nach neuen Projekten und betreibt diesbezüglich viel Kommunikationsarbeit. Ergebnis dieser Mühen des letzten Jahres sind nun drei mögliche Projekte, deren Unterstützung uns am Herzen liegt. In der anstehenden Mitgliederversammlung möchten wir euch diese drei Projekte gerne vorstellen, da uns eure Meinung wichtig ist! Für euch schon mal ein kleiner Ausblick: es handelt sich um Projekte in Haiti, Nepal sowie in Myanmar.

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